Ausbildung zur Psychoanalytikerin / zum Psychoanalytiker

Eine zentrale Aufgabe der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung war und ist die Ausbildung von PsychoanalytikerInnen. Sie bietet zudem eine Zusatzausbildung in Psychoanalyse/Psychoanalytische Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an. (Ausbildungsordnung WPV)

Die WPV ist Gründungsmitglied der 1910 gegründeten Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV/IPA), öffnet neues Fenster und seit Einführung des Psychotherapiegesetzes (1991) eine staatlich anerkannte fachspezifische Ausbildungseinrichtung.

In der Pionierzeit der Psychoanalyse gab es noch keine formelle Ausbildung: Interessierte nahmen an den Diskussionen teil, die vorhandende Literatur wurde gelesen, intensiv diskutiert und man deutete einander gegenseitig die Träume. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Ausbildung nach bestimmten Kriterien durchgeführt. So wurde es eine Voraussetzung für den Beruf des Psychoanalytikers, sich einer persönlichen Analyse zu unterziehen und an Ausbildungslehrgängen teilzunehmen. Erstmals fanden 1922 Ausbildungslehrgänge im Rahmen des Ambulatoriums statt. 1924 wurde schließlich ein eigenes Lehrinstitut gegründet, das von Anfang an den internationalen Ausbildungsstandards der IPA verpflichtet war.

Bis heute ist das Lehrinstitut ein Organ des Vereins und für die Ausbildung zur Psychoanalytikerin/zum Psychoanalytiker verantwortlich. Alle in der WPV ausgebildeten Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker sind auf der Website der WPV gelistet.

Kontakt

Wenn Sie sich für die Ausbildung zur Psychoanalytikerin/zum Psychoanalytiker interessieren und/oder Fragen zur Ausbildung haben, wenden Sie sich an die Leiterin des Lehrausschusses:

Dr. Hemma Rössler-Schülein 
Tel.: +43 1 367 41 06
E-Mail: lehrinstitut@wpv.at