Berufspolitik

Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung bildet seit ihrer Gründung im Jahr 1908 PsychoanalytikerInnen aus und ist bis heute den hohen Standards der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung verpflichtet.

Seit Inkrafttreten des Psychotherapiegesetzes am 7. Juni 1990 ist die Psychotherapie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin und Behandlungsmethode anerkannt und der Zusatztitel "Psychoanalyse" gesetzlich geschützt.

Für PsychotherapeutInnen in Österreich ist die Berechtigung zur Führung dieser Zusatzbezeichnung an eine entsprechende Ausbildung gebunden. Die dazu berechtigten psychotherapeutischen Ausbildungseinrichtungen finden Sie auf der Homepage der Tiefenpsychologisch-Psychoanalytischen Dachgesellschaft, öffnet neues Fenster, des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend, öffnet neues Fenster oder der des Psychotherapiegesetzes, öffnet neues Fenster.

Die offizielle Berufsbezeichnung eines Analytikers lautet:
Psychotherapeut/Psychotherapeutin mit Zusatzbezeichnung Psychoanalyse.

Als „Psychoanalytiker“ darf sich hingegen auch jemand bezeichnen, der sich nur theoretisch mit Psychoanalyse beschäftigt.

Die tiefenpsychologischen Ausbildungseinrichtungen haben 1996, ausgehend von dem Symposium „Psychoanalyse und Krankenkassen“, die Tiefenpsychologisch- Psychoanalytische Dachgesellschaft (TPD) gegründet. Diese ermöglicht einen engeren Kontakt zwischen Vertretern der Wiener psychoanalytischen bzw. tiefenpsychologischen Vereine und den Krankenversicherungen. Auch die berufspolitische Annäherung zwischen den psychoanalytischen Schulen wurde damit gefördert.

Darüber hinaus ist die WPV Mitglied im Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP), öffnet neues Fenster.

Tiefenpsychologisch-Psychoanalytische Dachgesellschaft: http://www.tpd.or.at, öffnet neues Fenster

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend:
http://www.bmg.gv.at/, öffnet neues Fenster

Psychotherapiegesetz (darin enthalten der Psychotherapiebeirat): http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010620&ShowPrintPreview=True, öffnet neues Fenster

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie:
http://www.oebvp.at/, öffnet neues Fenster

Die WPV kooperiert zudem mit anderen wissenschaftlichen Institutionen wie der
Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie: https://www.meduniwien.ac.at/psychotherapie, öffnet neues Fenster

Tiefenpsychologische Dachgesellschaft (TPD)

Die TPD vertritt seit 1996 als Organisation die Interessen der praktizierenden PsychoanalytikerInnen und TiefenpsychologInnen Österreichs gegenüber der WGKK und der NöGKK. Ein Prozedere wurde entwickelt, welches das Zuschussverfahren der WGKK mit den PsychoanalytikerInnen der TPD vertraglich regelt.

Vorsitzende der TPD

Doz. Dr. Henriette Löffler-Stastka

E-Mail Arbeit: henriette.loeffler-stastka@meduniwien.ac.at

Mobil: +43 664 45 06 402

Telefon Arbeit: +43 1 407 51 11

Die TPD besteht aus folgenden Mitgliedsvereinen:

Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV)
Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP)
Österreichischer Verein für Individualpsychologie (ÖVIP)
Österreichische Gesellschaft für Analytische Psychologie (ÖGAP)
Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS)
Fachsektion Gruppenanalyse im Österr. Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG)
Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der MedUniWien
Wiener Psychoanalytische Akademie (WPAk)

Delegierte der WPV in die TPD

Dr. Ela Hornung-Ichikawa

michaela.hornung@univie.ac.at

Dr. Arif de Mendelssohn

ordination@praxis-annagasse.at

Ombudsstelle der WPV

Diese ist als Anlaufstelle für Fragen/Rückmeldungen seitens PatientInnen gedacht.

Kontaktadresse: franz.huber@wpv.at

Etwaige Unterlagen und nähere Informationen finden die Mitglieder und KandidatInnen im internen Bereich (Berufspolitik/TPD).

Interessenvertretungen

Die WPV entsendet zur Vertretung ihrer Interessen und zur Information Ihrer Mitglieder Delegierte in die relevanten Gremien.

Im Zuge des Psychotherapiegesetztes von 1990 wurde zur Beratung des Bundeskanzlers in sämtlichen Angelegenheiten dieses Bundesgesetzes ein Psychotherapiebeirat beim Bundeskanzleramt eingerichtet.

Delegierte im Psychotherapiebeirat:
Dr. Elisabeth Skale

Delegierte der WPV in der Tiefenpsychologisch-Psychoanalytischen Dachgesellschaft (TPD):
Dr. Ela Hornung-Ichikawa, Dr. Arif de Mendelssohn

Delegierte der WPV in das Ausbildungs- und Methodenforum (AMFO) des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie:
Renate Kohlheimer, Dr. Ela Hornung-Ichikawa (Vertretung)

Zuständig für die Eintragung der Veranstaltungen und Teilnehmerlisten in den
DFP-Kalender:
Dr. Ingrid Pranger (Sekretariat WPV)

Diplom-Fortbildungs-Programm der ÖÄK: https://www.dfpkalender.at, öffnet neues Fenster